Herbstfest 2016

Am letzten Oktoberwochenende lud der MGV Mühlhausen-Ehingen zum traditionellen Herbstfest in die Mägdeberghalle in Mühlhausen. Insgesamt sechs Chöre, Herbstliches drei Männerchöre und drei gemischte Chöre, erfreuten die zahlreichen Zuhörer mit einem klangvollen und qualitativ hochwertigen Mix aus modernen und traditionellen Liedern.
Viele helfende Hände, vor allem auch die der Sängerfrauen, waren am Werk um der Bühne den herbstlichen Schmuck zu verleihen und mit einer großen Auswahl an Getränken und belegten Brötchen für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen. Im Namen des MGV bedanken wir uns hier bei allen Helferinnen und Helfern.

Mit dem Udo Jürgens Hit „Griechischer Wein“ eröffnete der MGV Mühlhausen-Ehingen unter der Leitung von Dirigent Wilfried Heiser den Liederreigen. Bevor der erste Vorstand des MGV Eugen Küchler die mgvme teilnehmenden Chöre und Gäste herzlich begrüßte. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass wieder einige Chöre den Abend mit ihrem Dasein bereicherten, die schon des Öfteren beim MGV zu Gast waren. Ebenso darüber, dass mit dem Gesangverein Nenzingen unter der Leitung von Frau Lidia Gikal auch ein Chor zum ersten Mal den Weg nach Mühlhausen gefunden hat. Nachdem er allen einen vergnüglichen und schönen Abend gewünscht hatte, waren wieder die Sänger an der Reihe. Mit Harry Belafontes „Island in the Sun“ und dem hier bei uns hauptsächlich durch Peter Maffay bekannten „Über sieben Brücken musst du gehen“ setzten die Männer des MGV ihren Auftritt fort.

Um dann unter Applaus die Bühne freizumachen für den Gesangverein Nenzingen. Wie schon erwähnt, zum ersten Mal beim Herbstfest des MGV dabei, erweiterten die Damen und Herren ihren Chor gleich durch das gesamte Publikum. gvnenzingen „Hallo, Freunde“ war der Titel und schnell sang der ganze Saal beim Refrain mit. Mit „Wundervoll ist unsere Welt“ ermutigten sie die Zuhörer auch die schönen Seiten unserer Welt zu sehen. Auf Grund enger Terminpläne einiger Sängerinnen und Sänger brachten die Nenzinger ihr gesamtes Konzertprogramm schon vor der Pause zu Gehör. Begleitet am Klavier von Bernd Frank folgten die beschwingten Lieder „Ein bisschen Boogie“ und der „Sänger Blues“. Mit „Liebe Leben“ und „Ein schöner Traum“ beendeten sie ihr gelungenes Debüt in Mühlhausen-Ehingen unter verdientem Applaus der Zuhörer.

Sie freuen sich hier zu sein „vor dem Wald“, konterten die Männer der Eintracht Volkertshausen humorvoll die von Eugen Küchler zum Ausdruck gebrachte Freude, dass die von „hinter dem Wald“ bei unserem Herbstkonzert dabei sind. Mit traditionellen Liedern erfreuten die Sänger der Eintracht eintrachtvolkertshausen unter der Leitung von Dirigentin Annemarie Grüning die schon in guter Stimmung befindlichen Zuhörer. Mit „Wann Mannerleut singen“, arrangiert von Lorenz Maierhofer eröffneten sie ihr Konzertrepertoire. Die immer gerne gehörte und sehr schön gesungene traditionelle Volksweise „Bajazzo“ von Paul Schreiber folgte darauf und so manch einer aus dem Publikum schaffte es grade noch so, nicht mitzusingen oder zu summen. Den Meisten gelang das jedoch nicht. Mit dem Robert Pappert Stück „Gefüllt das Glas“ beendeten die Sänger der Eintracht ihren ersten Teil. Nach der Pause brachten sie noch „Ich liebte einst ein Mädchen“, „An hellen Tagen“ und „Ei, du Mädchen vom Lande“ zu Gehör. Das Publikum dankte den schönen Auftritt mit viel Applaus.

„Kaukasisches Volkslied – Suliko“ von Otto Fischer war das erste Lied, dass der Kirchenchor Ehingen vortrug. Die Sängerinnen und Sänger haben auch ein Faible für weltliche Musik. Chorleiter Florian Dold hat dazu noch ein Faible für Sprachen. Und das Sagen im Chor. Deutsch, englisch, französisch, kce Latein – in all diesen Sprachen singt der Kirchenchor. Warum also nicht auch noch Zulu. „Siyahamb‘ ekukhanyeni kwen-khos“ bedeutet so viel wie „We are marchin in the light of God“, übersetzte Florian Dold für die nicht des Zulu mächtigen. Der zweite Teil des afrikanischen Gospels wird in englisch gesungen. Und für den Rhythmus rekrutierte er sofort das Publikum, das nach seiner humorig strengen Taktvorgabe begeistert mitklatschte. Mit dem zweiten Udo Jürgens Titel des Abends „Aber bitte mit Sahne“ beendete der Chor seinen Auftritt. Eugen Küchler dankte dem Kirchenchor dafür, dass er bei jedem Konzert dabei ist. Und ließ ihn natürlich nicht von der Bühne ohne mit dem Publikum zusammen noch eine Zugabe zu fordern. „I will follow him“ aus dem Musical Sister Act sang der Kirchenchor noch zum Abschied. Mit dem großen Applaus sagte das Publikum: „Well done“.

Mit dem Lied „Santiano“ von der Gruppe Santiano begann die Chorgemeinschaft Duchtlingen-Weiterdingen unter der Leitung von Dirigent Guido Oelke. Natürlich trafen sie damit gleich den Geschmack des Publikums. Und genau so wenig lagen sie daneben mit „Das verlorene Paradies“ von Eckhard Hehrer. Nach dem Lied „Die Sternennacht“ von Karl Haus durften sie dann wie auch alle Zuhörer sich erstmal in der Pause stärken. cgdw Diese Stärkung brauchten sie auch, denn direkt nach der Pause waren sie wieder mit schwerem Gerät auf der Bühne. Beim Lied „Der Hammerschmied“ von Klaus Ochs begleiteten sie sich gleich selbst mit Hammer und Amboss. Etwas zarter gaben sich die Herren dann bei dem Klassiker „Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen“. Mit dem sehr schön und humorvoll vorgetragenen Reinhard Mey Evergreen „Diplomatenjagd“, holten sie sich den freudigen Applaus der Zuhörer. Eugen Küchler bedankte sich herzlich bei den Sängern aus der Nachbarschaft und ließ erkennen, dass er sich schon auf das nächste Konzert mit der Chorgemeinschaft Duchtlingen-Weiterdingen freut.